Asana 2017

Asana 2017 Öffnung & Weite

Ein Asana, das erst mal ganz easy daherkommt und in seiner Grundform – Samasthiti – zu den Grundhaltungen gehört.
Ich habe es ausgewählt, weil es gut zu unserem Sonnenthema passt: 2017 als astrologisches Sonnenjahr und zu mir persönlich, mit der Sonne als Meditationsobjekt.
Es kann dich aber auch ganz schön fordern und schenkt die wunderbare Erfahrung von Öffnung und Weite.
Es ist die erste Bewegung im Surya Namaskar, den wir dieses Jahr in  einigen Gruppen sehr intensiv geübt haben und immer noch üben.

Einfach erklärt
stehst du dabei über beide Füsse fest geerdet in Samasthiti (lies dort noch mal nach), der Berghaltung – du hast dich in deiner Basis, dem Becken niedergelassen, über die Becken-Aufrichtung deine Wirbelsäule aktiviert und aufgerichtet. Du achtest auf eine gute Stabilität im unteren Rücken und hebst mit der Einatmung die Arme. Im Laufe des Einatmens kommst du, vom Brustraum ausgehend, in die Rückbeuge. Achte dabei deine Möglichkeiten! Die Rückbeuge erfolgt aus der Kraft des Rückens – der untere Rücken sorgt für die Länge, der obere Rücken für die Öffnung!l

Vertiefung
Du kannst diese schöne Haltung natürlich auch alleine, für sich üben. Heb dabei erst mal locker mit der Einatmung die Arme – sei dir dabei der Länge deiner Wirbelsäule bewusst,
lass dich achtsam mit der nächsten Ausatmung aus dem Brustraum heraus nach hinten
sinken, zieh dabei das Brustbein sanft nach oben. Atme dann noch einmal intensiv in die entstandene Weite deines Herzens ein.
Starte zunächst mit einem Atemzug und verlängere wenn dein Atem auch im Ausatmen ruhig weiterfliesst.

Wirkung
Das Asana wirkt aktivierend und verbindet dich mit deinen Herzensqualitäten – Liebe und Mitgefühl, es lässt dich offen und weit werden.

Bei Problemen im oberen Rücken sehr achtsam üben und die Rückbeuge nur andeuten, hör einfach gut auf deinen Körper und in dich hinein!

om suryaya namah


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