Yogamudra

auch: „Zusammengerolltes Blatt“, „Die Stellung des Kindes“, „Balasana“ Beim Kinderyoga auch wahlweise eine Katze oder die Schildkröte, die ihre Gliedmassen eingezogen hat.

Yogamudra verkörpert ein wichtiges Yogaprinzip: Das Zurückziehen der Sinne von der Aussenwelt – Pratyahara.
Die Wahrnehmung wird nach Innen gelenkt und Geist und Gemüt beruhigt.

Wirkung:
Die Haltung dehnt die Rückseite des Körpers,
Entspannt Rücken- und Nackenmuskulatur,
regt die Verdauung an,
sorgt für eine bessere Durchblutung des Kopfes,
Beruhigt das Nervensystem durch das Zurückziehen der Sinne,
hilft, innerlich abzuschalten und zu sich zu kommen.
Vorsicht bei:
Stark erhöhtem Blutdruck -> Kopf besser etwas erhöht ablegen
(z.B. Fäusteturm oder auch Verwendung eines Kissens).

Die Haltung einnehmen:
Wir sitzen im Fersensitz und geben den Kopf nach vorne und legen ihn mit der Stirn (3. Auge) auf dem Boden ab. Oder im Vierfüsslerstand und der Po zieht zu den Fersen.
Wir legen die Hände flach oder zu Fäusten geformt unter die Stirn. Oder legen die Arme nach rückwärts (siehe Bild) oder vorwärts (stärkere Rückendenhnung).
Die Schultern sinken entspannt Richtung Boden.
Das Gesäß soll möglichst weit hinten auf den Fersen ruhen, wenn das nicht möglich ist, evtl. ein Kissen zwischen Gesäß und Beine legen um eine entspannte Haltung zu ermöglichen.
Es gibt auch eine Variante, bei der die Knie weiter auseinander liegen, sodass der Bauch mehr Platz hat. Diese ist vorallem für Schwangere sehr angenehm.

Atmung:
In der Demütigen Haltung können wir durch die gezielte Atmung in den Bauch unseren Bauch entspannen und bei längerer Übungsdauer (ab etwa 30 AZ) werden die Bauchorgane massiert.
Wenn wir die Atmung in den Rücken lenken, entspannen wir diesen Bereich – wir nehmen die Rückseite des Rumpfes bewusst wahr und dehnen ihn sanft. Dabei sollten die Beine jedoch geschlossen bleiben.


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