Shavasana

Shavasana, auch Totenstellung

„Das beste Anzeichen für eine gute Shavasana ist das Gefühl tiefen Friedens und reiner Seligkeit.
Shavasana ist die achtsame Hingabe des Ego.
Indem man sich selbst vergißt, entdeckt man sich selbst“
B.K.S. Iyengar

 

Du liegst entspannt, ganz gerade und möglichst flach am Boden.
Die Arme liegen locker neben dem Körper, Handflächen nach oben.
Die Füsse fallen locker auseinander.
Die Augen sind geschlossen.
Zieh dich ganz nach Innen zurück.
Nimm die Bewegungen deines inneren Raumes wahr,
beobachte die Regungen deines Geistes.
Sieh dir beim Atmen zu.

Zum Abschluss der Yogastunde ist Shavasana eine wunderbare Erfahrung, der Schüler kann direkt der Wirkung der vorangegangenen Übungen auf seinen Körper, die Atmung und vorallem auch auf seinen Geist „nachspüren“.
Bzw. wenn du in eine wirklich tiefe Shavasana gelangst,
spürst du nicht mehr, sondern du BIST.
Alles fliesst zusammen, zu einem Zustand der Einheit,
vollkommenen Zufriedenheit und Freiheit.

Zur Hinführung leite ich gerne an, die einzelnen Körperbereiche wahrzunehmen und nacheinander zu entspannen. Anspannung loszulassen mit der Ausatmung und Energie dorthin ein zu atmen.  Sich beim Atmen zuzusehen, durch die Nase in den Bauch. Ohne einzugreifen – einfach nur liegen und atmen. Tiefer zu sinken, sich der Schwerkraft der Erde anzuvertrauen und anzukommen im inneren Raum.
Zum Abschluss einige Male tief ein und aus atmen. Langsam Hände und Füsse bewegen, sich genüßlich strecken und dehnen und dann ganz bewusst wieder die Augen öffnen. Langsam über die Seite wieder zum Sitzen aufrichten.

Bei Shavasana gibt es keine schwierigen Anforderungen an deine Kraft oder Gelenkigkeit, es kann dennoch eine grosse Herausforderung sein, komplett los zu lassen und sich einfach hin zu geben.


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