Schmähpreis – es ist wieder so weit:

Wähle das übelste Unternehmen des Jahres!

Auf dieser Seite könnt Ihr wählen, welche Firma den diesjährigen „Public Eye Publikumspreis 2011“ erhält.
http://www.publiceye.ch

Zur Auswahl stehen 6 Konzerne, die sich durch besonders fiese Machenschaften „hervortun“:
Der Schmähpreis soll den Akteuren der Weltwirtschaft aufzeigen, dass „Menschen und Umwelt verachtende Geschäftspraktiken Konsequenzen haben – primär für die davon Betroffenen, aber auch für das Firmenimage.“

Nominiert sind u.a.: BP – das Öldesaster im Golf von Mexiko hat elf Menschen das Leben gekostet und riesige Meeresgebiete auf Jahre abgetötet… und Neste Oil – Neste Oil verkauft unter dem irreführenden Namen „Green Diesel“ im grossen Stil Biosprit aus Regenwaldabholzung… (was mich ja auch ganz besonders aufregt …) Aber schau dir die nominierten doch gleich selbst an und stimme ab!

„Rettet den Regenwald“ ruft auch jedes Jahr zur Protestaktion auf, genauso wichtig aber zur Spendenaktion für weitere Projekte: Es gibt so viel Ungerechtigkeit und Zerstörung auf unserer Erde, hier aber noch eine Aktion, die mich persönlich sehr betroffen macht – hängt auch wieder mit dem blöden „Biosprit“ zusammen:
„Mexiko: Ureinwohner kämpfen um ihren Regenwald
Im Bundesstaat Chiapas im Südosten Mexikos wachsen die lezten größeren Primärwälder des Landes. Zu ihnen gehört der Lacandona-Wald mit dem Biosphären-Reservat Montes Azules, das ein Drittel von Mexikos Artenvielfalt beheimatet. Doch darauf nimmt die Regierung von Präsident Felipe Calderón keine Rücksicht; sie will wirtschaftliche Entwicklung um jeden Preis: Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen allein in Chiapas 500.000 Hektar Land und Regenwald in Palmölplantagen verwandelt werden. Insgesamt sind 900.000 Hektar geplant – das wäre ein Siebtel der Fläche des gesamten Bundesstaates. …
Nur die Ureinwohner und Kleinbauern wurden wieder einmal nicht gefragt. Sie werden gewaltsam vom Land ihrer Ahnen vertrieben und verlieren mit ihrem Land auch die Möglichkeit, sich selbst zu ernähren.“
… zum Glück gibt es auch Erfolge: „Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit den Indianer-Dörfern im Urwald. So konnte im vergangenen Jahr der Bau einer Landstraße zwischen Palenque und San Cristobal de las Casas verhindert werden.“
mehr dazu, auf www.regenwald.org

Macht bitte alle mit, unsere Erde dankt es uns 😉


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