Japa Einweihung

Am Donnerstag, 03.09.09 war es endlich soweit:

Ich machte mich mit dem Auto auf, nach Stuttgart zur Praxis Gopa.
Dort hatte ich zuerst Einzelunterricht bei Bea und dann den Workshop, für den die Fahrt (einfach 200 km) sich wirklich gelohnt hat:

malaJapa „Meditation of the Divine Voice“
das gab sie uns vorher auch noch mit auf den Weg:

wirklich für Schüler die sich mit Herz diese Angelgenheit ausführen möchten und im Alltag einbauen wollen, und nicht weil sie eine Kette haben wollen.  Sie will spirituell genützt sein und nicht irgendwo verstauben oder einfach getragen werden.
eine einfache Übung aber verlangt HINGABE, Wirkung ist nicht hergezaubert !

wirklich für Schüler die sich mit Herz diese Angelgenheit ausführen möchten und im Alltag einbauen wollen, und nicht weil sie eine Kette haben wollen.  Sie will spirituell genützt sein und nicht irgendwo verstauben oder einfach getragen werden. eine einfache Übung aber verlangt HINGABE, Wirkung ist nicht hergezaubert !

Angefangen haben wir mit einigen einfachen Übungen um unsere Körper vorzubereiten, achja – alles junge Menschen … das ist schon toll, dass sich nicht nur ältere Menschen für Spiritualität interessieren.
Bea erklärt uns die Wirkungsweise undHandhabung der Mala – gesprochen maaaahlaaah, kurz gesprochen hätte es eine andere Bedeutung, soviel wie „schlecht“. Die Mala sollte man immer in der rechten Hand, am besten auf Herzhöhe tragen und zum durchzählen der Perlen den Zeigefinger vermeiden. Bea hat mir unseren Gebetsketten schon 2 Wochen lang „gearbeitet“, sie energetisch aufgeladen.
Die dicke Perle (Buddhaperle) stellt den Anfang und Ende des Japa dar, dort rezitieren wir das Gayatri-Mantra. Für die 108 kleinen Perlen bekommen wir von Bea „unser“ Mantra, ein sehr schönes, kraftvolles – z.B. auch Mahatma Gandhi hat es rezitiert und einige andere grosse Persönlichkeiten.

Bea hält eine kleine Puja – wenn sie anfängt, Mantra zu rezitieren, geht eine Tür auf, es entsteht eine richtig krafvolle Energie. Ich fühle mich davon emporgehoben in eine höhere Dimension, ja es ist ein „heiliger Raum“ entstanden.
In dieser Atmosphäre dürfen wir nacheinander nach vorne gehen, legen mitgebrachte Früchte + Blüten auf den Altar und bekommen von Bea in ritueller Gestik unsere Mala überreicht. Mein Herz klopft ganz laut, dabei.

Dann ist es endlich soweit: 14 Personen fangen an Mantra zu singen, war die Atmosphäre vorher schon aufgeladen, wird dieses Gefühl jetzt noch verstärkt. Die Schwingung die erzeugt wird, ist betörend, geht direkt ins Herz – eine wundervolle Erfahrung!

Zum Schluss sitzen wir alle noch im Kreis um den Altar und verspeisen die mitgebrachten Früchte, die schmecken unglaublich gut, wahrscheinlich weil ich nach dem langen Tag echt Hunger habe, aber bestimmt auch, weil sie so toll besungen wurden.

Vielen Dank an meine Lehrerin, für diese Erfahrung –
sie bleibt in meinem Herzen verankert
und fliesst bei jedem Japa wieder mit hinein, the divine voice.

übrigens: die 2 Stunden Heimfahrt fühle ich mich wie auf Flügeln getragen, okay die Beine tun ein bissl weh und ich spüre den kommenden Muskelkater, aber ich spüre mich energetisch geschützt und absolut im Fluss und stosse auch auf kein einziges Hindernis, komme glücklich, erschöpft kurz vor 0.00 Uhr zuhause an und werde von meinem lieben Mann in Empfang genommen.

* om *


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