*~ Alles ist Energie ~*

Die tantrische Weltsicht
In der tantrischen Weltsicht besteht das ganze Universum aus unterschiedlich dichter Schwingung ~ also Energie. So hat z.B. ein Stein eine dichte, niederfrequente Schwingung, Pflanzen, Tiere und Menschen entsprechend eine höhere und feinere Schwingung. Gedanken und Gefühlen wird eine ganz hohe und schnelle Schwingung zugeschrieben. Im tantrischen System gibt es nichts, was niedriger oder höher ist – alles ist gleich göttlich, gleich wertvoll und wichtig für die Gesamtheit der Schöpfung.

Aus dem Tantra stammt auch die Erkenntnis „wie Innen, so Aussen“ das besagt, dass überall in diesem Universum, „im Himmel und auf Erden“, auf allen Ebenen der Erscheinungsformen die gleichen Gesetze herrschen – den Gesetzen, die den Makrokosmos regieren, ist auch unser Körper unterworfen. Beide Systeme, das Größte und das Kleinste, beziehen sich ständig aufeinander. Alles ist miteinander in Beziehung, voneinander abhängig und miteinander verwoben.

Hier kommt auch der Hatha-Yoga als Weg des Körpers zum tragen:
Da alles miteinander in Zusammenhang steht, können wir über unseren Körper (was uns am besten zugänglich ist), auf unsere Gemüts- und Geistesverfassung Einfluss nehmen.

Ein Ziel ist es, unseren Körper zu reinigen und von Blockierungen zu befreien, damit die Lebensenergie frei zirkulieren kann. Hier kommen die verschiedenen Körperhaltungen (Asanas) und Bewegungsabläufe zum Einsatz, die immer in Verbindung mit der Atmung geübt werden.

Unser Körper soll gesund sein und sich wohlfühlen, damit er zu einer Quelle der Lust und Freude werden kann.

Ist der Körper eines Tages rein, stark und überall von Lebensenergie durchströmt, dann bietet der Hatha-Yoga uns als nächsten Schritt Methoden an um die Energie zu lenken. Dazu zählen spezielle Atemübungen (Pranayama), Energieschleusen (Bandhas), Mudras (Körper- und Fingerstellungen) und Visualisationen. Hier beginnt auch die Bewusstwerdung und Entfaltung der Energiezentren (Chakras).

Weiterlesen: „I. Das Energie System und die feinstofflichen Körper des Menschen“

Literatur: Anna Trökes „Das grosse Yogabuch“ GU Verlag


There is one comment

  1. krista

    Um die Energie des Universums zu spüren muss man nur einen Baum umfassen, schon fühlt sich dein Körper mit dem Baum als Eins.

Kommentar schreiben